Die Geschichte

"Die Straße ist ungerecht. Das ist eigentlich alles was du wissen musst." Der alte Mann der Sprach schaute tief in sein Bierglas, als ob er Nachdenken würde, über vergangene Zeiten in denen er mehr tat, als jeden Abend in ein und der selben Kneipe mehrere Biere zu trinken.
Er blickte auf - fast wehleidig: "Aber verdammt nochmal du hast Respekt! Mehr als du dir jemals Vorstellen kannst! Dir gehört alles, du hast Autos ohne Ende...Frauen... und wie gesagt vor allem Respekt..." Er schaute mir tief in die Augen. "Du willst Respekt haben?!", lachte er mit einer tiefen, rauchigen Stimme. "Du? Du bist doch ein Witzbolt! Eine Nullnummer! Warum sollten andere vor dir Respekt haben? Haben die Leute vor der Mafia an sich Angst? Nein! Die Antwort ist Nein! Sie haben in Wirklichkeit angst vor den Leuten die die Befehle der Mafia ausführen... du musst dir schon selbst die Hände schmutzig machen, damit du Respekt erlangst, später kannst du dann für dich arbeiten lassen, ist ein wenig wie eine 
Rente dann... aber pass auf, ich verrate dir was!" Er beugte sich zu mir und hielt seinen Mund direkt neben mein Ohr. Ich roch nurnoch Alkohol.
"Du hast gar nicht den Mut dazu! Würdest du jemanden ermorden? Ich bitte dich! Du Würstchen!" Er lachte schonwieder. "Du musst trainieren mein kleiner, dass ist für den Anfang das wichtigste, aber du bringst es eh zu.." Er erstummte. Ich schaute im in die Augen, mit einem festen Blick, in der eigentlich so lauten Kneipe war aufeinmal nichts mehr zu hören. Alle schwiegen, doch ich war mir sicher, sie dachten ich würde den Mann nur bedrohen.
"Nun, es kommt nicht immer nur auf die Stärke an...", ich grinste hämisch und nun konnte man kurz das Messer an dem Hals des Mannes aufblitzen sehen. "Also sage mir noch einmal ich...bin ein WÜrstchen?" Der Mann starrte mir in die Augen: "Du Freak...", zischte er. Meine Augenbraue zuckte hoch und genauso
schnell durchschnitt auch das Messer die Kehle des Mannes. Er sackte leblos zusammen. Schreie kamen auf, doch niemand schien mich aufhalten zu wollen. Nur leise Stimmen waren zu hören, kaum wahrnehmbar. "Er hat gerade den ehemaligen Boss der Mafia ermordet..." 
Ich ging zur Tür wandte mich noch kurz um, grinste wieder und grummte: "Schönen abend noch!" Ich warf 1000€ in die Kneipe. "Hier, das ist für euch weil ihr sauber machen müsst." Ohne eine weitere Miene zu verziehen drehte ich mich um und schritt aus der Tür.
Ich atmete tief durch. Es roch nach Benzin, Müll, Koht und Sex. Ich klatschte die Hände zusammen: "Dann mal frisch ans Werk!", sagte ich und schritt die Straße herunter zu meinem Bentley.